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Alles, was Sie über Röteln wissen sollten: Symptome, Behandlung und Prävention

Lukas Fuchs vor 1 Tag in  Gesundheit 3 Minuten Lesedauer

Röteln, auch bekannt als deutsche Masern, sind eine ansteckende Viruserkrankung, die vor allem für Schwangere gefährlich sein kann. In diesem Artikel beleuchten wir spezifische Fragen zu Röteln, deren Einfluss und wie man sich schützen kann.

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Was sind Röteln?

Röteln sind eine durch das Röteln-Virus verursachte Infektionskrankheit. Diese Virusinfektion wird hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen und ist hoch ansteckend. Dennoch bleibt häufig die Frage: Wie gefährlich sind Röteln und welche spezifischen Maßnahmen sind zur Vorbeugung und Behandlung nötig?

Was sind die Symptome von Röteln?

Die ersten Symptome von Röteln treten normalerweise etwa 14 bis 21 Tage nach der Infektion auf und umfassen:

  • Fieber
  • Hautausschlag, der zuerst im Gesicht und hinter den Ohren beginnt und sich dann über den Körper ausbreitet.
  • Schwellung der Lymphknoten
  • Ermüdung und allgemeines Unwohlsein
  • Rote, juckende Augen

Ein wichtiger Punkt ist, dass Röteln oft milde verlaufen, was dazu führen kann, dass die Erkrankung nicht sofort erkannt wird, jedoch können schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder ernsthaft gefährdet sein.

Wie wird Röteln übertragen?

Röteln werden durch Tröpfchen in der Luft übertragen, die entstehen, wenn eine infizierte Person hustet, niest oder spricht. Es ist auch möglich, sich über direkten Kontakt mit dem Nasen- oder Rachensekret einer infizierten Person anzustecken. Das Virus kann in der Umgebung mehrere Stunden überleben, was bedeutet, dass auch indirekte Übertragungswege möglich sind.

Wie gefährlich sind Röteln während der Schwangerschaft?

Röteln sind besonders für Schwangere gefährlich, da sie schwerwiegende Komplikationen für das ungeborene Kind verursachen können. Eine Infektion während des ersten Trimesters kann zu einer Reihe von Geburtsfehlern führen, die als kongenitales Rötelnsyndrom bekannt sind. Zu diesen Fehlern gehören:

  • Herzfehler
  • Hörschäden
  • Augenprobleme
  • Entwicklungsverzögerungen

Daher ist es für Frauen im gebärfähigen Alter besonders wichtig, den Impfstatus bezüglich Röteln zu überprüfen und sich gegebenenfalls impfen zu lassen, bevor sie schwanger werden.

Wie kann man sich gegen Röteln impfen lassen?

Die beste Methode, sich vor Röteln zu schützen, ist die Impfung. Der MMR-Impfstoff (Masern, Mumps und Röteln) wird empfohlen und sollte in der Regel im Kindesalter verabreicht werden. In Deutschland sollten Kinder die erste Dosis im Alter von 11 bis 14 Monaten erhalten, gefolgt von einer zweiten Dosis im Alter von 15 bis 23 Monaten. Erwachsene, die nicht geimpft wurden oder deren Impfstatus unsicher ist, sollten die Impfung nachholen, um sich und andere zu schützen.

Gibt es eine Behandlung für Röteln?

Es gibt keine spezifische antivirale Behandlung gegen Röteln. In der Regel konzentriert sich die Behandlung auf die Linderung der Symptome. Wichtige Maßnahmen sind:

  • Viel Flüssigkeit zu sich nehmen, um Dehydration zu vermeiden
  • Ruhe und Schlaf
  • Schmerzlindernde Medikamente wie Paracetamol zur Bekämpfung von Fieber und Schmerzen

Die meisten Menschen erholen sich innerhalb von ein bis zwei Wochen ohne Komplikationen. Bei schwangeren Frauen oder anderen Hochrisikopatienten sollte jedoch unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Welche Komplikationen können durch Röteln auftreten?

Obwohl Röteln in vielen Fällen mild verlaufen, können sie dennoch ernsthafte Komplikationen verursachen. Einige der schwerwiegendsten Komplikationen sind:

  • Enzephalitis (Hirnentzündung)
  • Pneumonie
  • Thrombozytopenie (geringe Blutplättchenanzahl)

Diese Komplikationen sind zwar selten, treten jedoch häufiger bei Erwachsenen als bei Kindern auf. Auch bei einer Röteln-Infektion während der Schwangerschaft können gravierende Geburtsfehler und Komplikationen für das ungeborene Kind auftreten.

Fazit

Röteln sind ernstzunehmende Erkrankungen, deren Auswirkungen vor allem für Schwangere riskant sind. Ein gewisses Maß an Vorsicht und Präventionsmaßnahmen wie Impfungen können helfen, die Verbreitung des Virus zu verhindern. Wenn Symptome auftreten, sollte schnell gehandelt und gegebenenfalls ein Arzt konsultiert werden. Insgesamt ist Vorsorge der beste Weg, um sich und andere zu schützen.

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