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Pfeiffersches Drüsenfieber: Symptome, Behandlung und häufige Fragen

Lukas Fuchs vor 2 Tagen in  Gesundheit 3 Minuten Lesedauer

Pfeiffersches Drüsenfieber, auch bekannt als infektiöse Mononukleose, ist eine häufige Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht wird. In diesem Artikel beantworten wir häufig gestellte Fragen zu Pfeifferschem Drüsenfieber und bieten wichtige Informationen zur Erkennung, Behandlung und Vorbeugung der Krankheit.

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Was sind die häufigsten Symptome von Pfeifferschem Drüsenfieber?

Die Symptome von Pfeifferschem Drüsenfieber können von Person zu Person variieren, umfassen jedoch in der Regel:

  • Starkes Fieber
  • Halsschmerzen
  • Schwellung der Lymphknoten
  • Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein
  • Hautausschläge
  • Leber- oder Milzvergrößerung

Wie wird Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert?

Die Diagnose von Pfeifferschem Drüsenfieber erfolgt typischerweise durch eine Kombination aus klinischen Symptomen und Blutuntersuchungen. Ein Arzt kann spezifische Antikörpertests anordnen, um das Vorhandensein des Epstein-Barr-Virus festzustellen. Zudem kann eine körperliche Untersuchung der Lymphknoten und der Milz vorgenommen werden.

Wie lange dauert die Krankheit?

Die Symptome von Pfeifferschem Drüsenfieber treten normalerweise 4 bis 6 Wochen nach der Infektion auf und können mehrere Wochen bis Monate anhalten. Die meisten Menschen erholen sich vollständig, aber die Müdigkeit kann manchmal mehrere Monate andauern.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt keine spezifische antivirale Behandlung für Pfeiffersches Drüsenfieber. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Symptome. Folgende Maßnahmen können hilfreich sein:

  • Ausreichend Ruhe und Schlaf
  • Schmerzlindernde Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen
  • Flüssigkeitszufuhr, um Dehydration zu vermeiden
  • Gurgeln mit Salzwasser zur Linderung von Halsschmerzen

Kann Pfeiffersches Drüsenfieber wiederkehren?

Nach einer ersten Infektion bleibt das Epstein-Barr-Virus lebenslang im Körper, jedoch sind Rückfälle oder erneute Ausbrüche von Pfeifferschem Drüsenfieber sehr selten. Die meisten Menschen entwickeln eine Immunität, die sie vor weiteren Symptomen schützt.

Wie wird Pfeiffersches Drüsenfieber übertragen?

Pfeiffersches Drüsenfieber wird hauptsächlich durch den Austausch von Speichel übertragen, was bedeutet, dass es oft als die „Kusskrankheit“ bezeichnet wird. Es kann jedoch auch durch den Kontakt mit anderen Körperflüssigkeiten, wie z.B. Blut, übertragen werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, gute Hygienepraktiken zu befolgen.

Gibt es Möglichkeiten zur Vorbeugung?

Obwohl es keine spezifischen Impfungen gegen Pfeiffersches Drüsenfieber gibt, können folgende Maßnahmen dazu beitragen, das Risiko einer Infektion zu reduzieren:

  • Vermeidung von engem Kontakt mit infizierten Personen
  • Händewaschen nach dem Kontakt mit potenziellen Quellen des Virus
  • Vermeidung von gemeinsam genutzten Trinkgefäßen und Utensilien

Welche Komplikationen können auftreten?

In der Regel ist Pfeiffersches Drüsenfieber eine milde Krankheit, aber in einigen Fällen können schwerwiegende Komplikationen auftreten, wie:

  • Splenomegalie (Milzvergrößerung), die zu einer Milzruptur führen kann
  • Leberschäden
  • Autoimmunerkrankungen und rheumatische Erkrankungen

Fazit

Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine häufige virale Erkrankung, die ernsthafte Symptome hervorrufen kann, jedoch in den meisten Fällen selbstlimitierend ist. Bei Verdacht auf eine Infektion ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die Symptome abklären zu lassen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Bleiben Sie informiert und achten Sie auf die Zeichen Ihres Körpers, um schnell zu handeln.

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