Orthostatische Hypotonie: Ursachen, Symptome und Behandlung
Die orthostatische Hypotonie ist ein häufiges, aber oft übersehenes Gesundheitsproblem, das erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität haben kann. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über orthostatische Hypotonie wissen müssen: von den Ursachen über die Symptome bis hin zu effektiven Behandlungsmethoden.

Was ist orthostatische Hypotonie?
Die orthostatische Hypotonie ist ein Zustand, bei dem der Blutdruck beim schnellen Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Position abfällt. Dies kann zu Schwindel, Ohnmacht und einem allgemeinen Gefühl der Schwäche führen. Der Blutdruck des Körpers kann nicht schnell genug angehoben werden, um den plötzlichen Wechsel in der Körperposition auszugleichen.
Wie wird orthostatische Hypotonie diagnostiziert?
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch die Messung des Blutdrucks bei verschiedenen Körperpositionen. Ein Arzt wird den Blutdruck im Liegen, Sitzen und Stehen messen und die Unterschiede analysieren. Oft wird auch eine detaillierte Anamnese durchgeführt, um mögliche Ursachen zu identifizieren.
Was sind die Hauptursachen der orthostatischen Hypotonie?
Es gibt mehrere Ursachen, die zur orthostatischen Hypotonie führen können:
- Medikamente: Viele Medikamente, darunter Diuretika, Antidepressiva und Blutdruckmedikamente, können den Blutdruck beeinflussen.
- Herzprobleme: Herzinsuffizienz oder Arrhythmien können dazu führen, dass das Herz nicht ausreichend Blut pumpt.
- Dehydration: Ein zu niedriger Flüssigkeitsgehalt im Körper kann die Blutvolumenmenge verringern und zu einem Abfall des Blutdrucks führen.
- Neurologische Störungen: Erkrankungen wie Parkinson oder diabetische Neuropathie können die Nerven beeinflussen, die den Blutdruck regulieren.
Wie fühlt man sich bei orthostatischer Hypotonie?
Die Symptome der orthostatischen Hypotonie sind oft akut und treten schnell auf. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Schwindel oder Benommenheit
- Ohnmachtsanfälle
- Sich schwach oder müde fühlen
- Verwirrtheit und Konzentrationsschwierigkeiten
- Sehstörungen
Diese Symptome treten häufig nach dem Aufstehen, insbesondere nach längerem Sitzen oder Liegen, auf.
Wie kann man orthostatische Hypotonie behandeln?
Die Behandlung der orthostatischen Hypotonie hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. Hier sind einige Strategien, die helfen können:
- Lebensstiländerungen: Eine Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr und das Trinken von salzreichen Getränken kann helfen, das Blutvolumen zu erhöhen. Regelmäßige Bewegung kann ebenfalls nützlich sein.
- Medikamentöse Therapie: In einigen Fällen können Medikamente verschrieben werden, die helfen, den Blutdruck zu stabilisieren.
- Kompressionsstrümpfe: Diese können helfen, das Blut im unteren Teil des Körpers zu halten und so den Blutdruck zu stabilisieren.
Welche Rolle spielt die Ernährung bei orthostatischer Hypotonie?
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle der orthostatischen Hypotonie. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Salzen, Flüssigkeiten und bestimmten Nährstoffen ist, kann helfen, den Blutdruck zu stabilisieren. Folgendes sollten Sie beachten:
- Flüssigkeitszufuhr: Ausreichendes Trinken von Wasser ist entscheidend, um hydratisiert zu bleiben.
- Salzverbrauch: Eine erhöhte Salzaufnahme kann dazu beitragen, das Blutvolumen zu erhöhen.
- Vermeiden von Alkohol: Alkohol kann den Blutdruck senken und sollte in Maßen konsumiert werden.
Wie kann man orthostatische Hypotonie im Alltag vermeiden?
Einige einfache Maßnahmen können helfen, orthostatische Hypotonie im Alltag zu vermeiden:
- Langsame Positionswechsel: Vermeiden Sie ein plötzliches Aufstehen. Lassen Sie sich zuerst setzen und stehen Sie dann langsam auf.
- Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kann dazu beitragen, die Blutgerinnung zu verbessern und die Symptome zu lindern.
- Hohe Kopfposition: Verwenden Sie beim Schlafen ein höheres Kopfkissen.
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
Wenn Sie häufig unter Schwindel, Ohnmacht oder anderen Symptomen leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann helfen, schwerwiegende Nebenwirkungen zu verhindern und die Lebensqualität zu verbessern.
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