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Mund-Hand-Fuß: Symptome, Ursachen und Behandlung

Lukas Fuchs vor 2 Tagen in  Familie 3 Minuten Lesedauer

Mund-Hand-Fuß-Erkrankung (MHF) ist eine häufige virale Infektion, die vor allem Kinder betrifft. In diesem Artikel werden spezifische Fragen zu Mund-Hand-Fuß behandelt, um Ihnen ein besseres Verständnis dieser Erkrankung zu ermöglichen.

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Was ist Mund-Hand-Fuß?

Die Mund-Hand-Fuß-Erkrankung (MHF) ist eine hochansteckende virale Infektion, die typischerweise durch das Coxsackievirus verursacht wird. Diese Krankheit ist vorwiegend bei Kleinkindern unter 5 Jahren verbreitet, kann aber auch ältere Kinder und Erwachsene betreffen.

Wie wird Mund-Hand-Fuß übertragen?

Die Übertragung von Mund-Hand-Fuß erfolgt durch direkten Kontakt mit Sekreten von infizierten Personen, wie Speichel, Nasenschleim oder Blasenflüssigkeit. Auch der Kontakt mit kontaminierten Oberflächen oder Gegenständen kann zur Übertragung führen. Die Ansteckung erfolgt meist über die Hände, deshalb ist gute Hygiene entscheidend.

Welche Symptome deuten auf Mund-Hand-Fuß hin?

Die Symptome treten in der Regel 3 bis 7 Tage nach der Ansteckung auf und können umfassen:

  • Fieber
  • Halsschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Schmerzhafte Bläschen im Mund
  • Ausschlag an Handflächen und Fußsohlen

Der Ausschlag kann sich auch auf andere Körperregionen ausbreiten, aber die typischen Läsionen erscheinen meist an Händen und Füßen.

Wie lange dauert die Mund-Hand-Fuß-Erkrankung?

In den meisten Fällen verläuft die Krankheit mild und die Symptome bessern sich innerhalb von 7 bis 10 Tagen. Schwerwiegende Komplikationen sind selten, dennoch kann die Erkrankung in einigen Fällen länger andauern, insbesondere wenn das Fieber hoch ist oder sekundäre bakterielle Infektionen auftreten.

Gibt es eine Behandlung für Mund-Hand-Fuß?

Es gibt keine spezifische antiviral Behandlung für die Mund-Hand-Fuß-Erkrankung. Die Therapie konzentriert sich auf die Linderung der Symptome. Dazu gehören:

  • Schmerzlindernde Medikamente wie Paracetamol
  • Flüssigkeitszufuhr zur Vermeidung von Dehydration
  • Vermeidung von scharfen oder sauren Lebensmitteln, die die Schmerzen im Mund verschlimmern können

Kann man Mund-Hand-Fuß vorbeugen?

Prävention ist der beste Weg, um eine Infektion zu vermeiden. Die folgenden Maßnahmen sind wichtig:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen
  • Oberflächen und Spielzeug regelmäßig desinfizieren, besonders in Gemeinschaftseinrichtungen
  • Bei Symptomen von Mund-Hand-Fuß den Kontakt zu anderen Personen, insbesondere Kleinkindern, vermeiden

Wie erkennt man Komplikationen?

Obwohl die Mund-Hand-Fuß-Erkrankung in der Regel mild verläuft, sollten Eltern aufmerksam sein. Komplikationen, die eine ärztliche Untersuchung erforderlich machen, umfassen:

  • Hohes Fieber, das länger als 3 Tage anhält
  • Anzeichen von Dehydration, wie Mundtrockenheit oder kein Wasserlassen
  • Starke Schmerzen, die nicht auf Schmerzmittel ansprechen

Bei diesen Symptomen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Alternativdiagnosen auszuschließen.

Fazit

Die Mund-Hand-Fuß-Erkrankung ist eine häufige, jedoch meist harmlose virale Infektion bei Kindern. Durch präventive Maßnahmen können Sie das Risiko einer Ansteckung verringern. Achten Sie auf die Symptome und suchen Sie im Zweifel ärztlichen Rat. Mit diesem Wissen sind Sie besser gerüstet, um mit einer möglichen Infektion umzugehen.

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