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Blutdruck zu niedrig: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Lukas Fuchs vor 2 Tagen in  Gesundheit 3 Minuten Lesedauer

Ein zu niedriger Blutdruck, auch als Hypotonie bekannt, ist ein häufiges Problem, das erhebliche Auswirkungen auf das tägliche Leben haben kann. In diesem Artikel werden wir spezifische Fragen und Anliegen zu niedrigen Blutdruckwerten klären, um Ihnen zu helfen, besser damit umzugehen.

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Was ist niedriger Blutdruck?

Niedriger Blutdruck liegt vor, wenn der systolische Wert unter 90 mmHg und der diastolische Wert unter 60 mmHg fällt. Viele Menschen haben auf natürliche Weise einen niedrigen Blutdruck, ohne dass dies gesundheitliche Probleme verursacht. Doch in manchen Fällen kann ein zu niedriger Blutdruck zu ernsthaften Beschwerden führen.

Ursachen für niedrigen Blutdruck

Die Ursachen für niedrigen Blutdruck sind vielfältig. Zu den häufigsten Gründen gehören:

  • Genetische Veranlagung: Einige Menschen haben von Natur aus niedrigere Blutdruckwerte.
  • Dehydration: Ein Mangel an Flüssigkeit kann den Blutdruck senken.
  • Schwangerschaft: Der Blutdruck kann während der Schwangerschaft aufgrund hormoneller Veränderungen sinken.
  • Herzprobleme: Verschiedene Herzkrankheiten können zu einem niedrigen Blutdruck führen.
  • Medikamenteneinnahme: Bestimmte Medikamente, wie Diuretika oder Betablocker, können den Blutdruck reduzieren.

Symptome eines niedrigen Blutdrucks

Menschen mit niedrigem Blutdruck können verschiedene Symptome erfahren. Zu den häufigsten gehören:

  • Schwindel oder Benommenheit, insbesondere beim Aufstehen
  • Müdigkeit und allgemeine Schwäche
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Sehstörungen oder „schwarze Punkte“ vor den Augen
  • Eine erhöhte Herzfrequenz

Diagnose von niedrigem Blutdruck

Der Blutdruck wird in der Regel durch einen Blutdruckmessgerät ermittelt. Um eine fundierte Diagnose zu stellen, sind oft auch weitere Tests notwendig, um mögliche Ursachen zu identifizieren. Ihr Arzt wird möglicherweise eine körperliche Untersuchung, Blutuntersuchungen oder ein Elektrokardiogramm (EKG) anordnen.

Wie kann man niedrigem Blutdruck entgegenwirken?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um niedrigem Blutdruck entgegenzuwirken:

Ernährungsanpassungen

Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend. Hier sind einige Tipps:

  • Erhöhen Sie die Salzaufnahme, jedoch in Absprache mit einem Arzt.
  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeiten, bevorzugt Wasser oder Elektrolytgetränke.
  • Verzehren Sie kleine, häufige Mahlzeiten, um einen Blutdruckabfall nach dem Essen zu vermeiden.

Lebensstiländerungen

Ein gesunder Lebensstil kann helfen:

  • Vermeiden Sie plötzliche Positionswechsel, um Schwindel zu vermeiden.
  • Regelmäßige Bewegung kann die Blutzirkulation fördern.
  • Kompressionsstrümpfe können helfen, die Blutzirkulation zu verbessern.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Es ist wichtig, einen Arzt aufzusuchen, wenn:

  • Die Symptome schwerwiegender werden oder regelmäßig auftreten.
  • Sie einen signifikanten Blutdruckabfall erleben, der nicht erklärbar ist.
  • Begleitende Symptome wie Brustschmerzen oder Atemnot auftreten.

Medikamentöse Behandlung

In einigen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung notwendig sein, um den Blutdruck zu stabilisieren. Ihr Arzt wird die geeigneten Medikamente, wie z.B. Midodrin oder Fludrocortison, je nach spezifischem Gesundheitszustand verschreiben.

Fazit: Umgang mit niedrigem Blutdruck

Niedriger Blutdruck muss nicht zwangsläufig Anlass zur Sorge sein, doch sollten Betroffene auf Symptome achten und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Durch eine gesunde Lebensweise, angepasste Ernährung und, falls nötig, medizinische Behandlungen kann der Blutdruck in den gesunden Bereich gehoben werden, um Lebensqualität und Wohlbefinden zu fördern.

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